Künstliche Intelligenz oder wie unsere Automaten das Laufen lernten

Kategorie Innovation Radar
Künstliche Intelligenz; disruptive

Vor über fünfzig Jahren brachten wir den ersten Automaten zum Verkauf brennbarer Flüssigkeiten auf den Markt: den Benzin Inkasso Conto Automaten, kurz „BiCA“. Schon damals gehörten wir zu den Trendsettern in der Nutzung künstlicher Intelligenz. Lies hier, wie Du mit den intelligent beseelten Automaten von BiCA auch heute noch der Konkurrenz immer den entscheidenden Schritt voraus bist.

Wandel ist immer

Die Gründeridee von BiCA war so einfach und epochal wie die Erfindung der Verkehrsampel: Tanke Dein Gefährt auf, wenn Du es brauchst, und nicht wenn die Tankstelle geöffnet ist! Auch die Verkehrsampel ist ein Beispiel für die Digitalisierung: Die monoton wiederkehrenden Abfolgen der Handzeichen dienstleistender Verkehrspolizisten wurden durch Ampeln mit ihren bunten Farbenspielen ersetzt.

Automatisierung, Robotik und Digitalisierung verändern unsere Dienstleistungswelt permanent: Auch Betankungen, Bezahlvorgänge, Kartenverkäufe, Reservationen oder Tischbestellungen erlebst Du heute gänzlich anders. Times are changing: Kaum noch wirst Du Landwirte sehen, die hinter Pferden herlaufen, oder Heizer in Lokomotiven. Der Wandel von personalintensiven Dienstleistungen zur routinierten Automatisierung ist Alltag geworden. Inzwischen geht das schon so weit, dass Du manchmal  gar nicht mehr zuverlässig zu unterscheiden weisst, ob Du es mit einer Maschine oder einem Menschen zu tun hast. Schau Dir dazu doch einmal Googles vor Kurzem veröffentlichten Frisörbesuch an.

Stets waren es Disruptionen, verbunden mit Mobilität, die uns antrieben

Mit der Verstädterung tauchten seit dem Mittelalter Händler aus ländlichen Regionen auf, die von Haus zu Haus zogen und dort ihre Waren direkt an die Verbraucher vermarkteten. In den nachfolgenden Zeiten gab es eine agile Transformation von diesem „Home-Delivery-Modell“ hin zum „Retail-Store-Modell“: Waren wurden an Standorten mit festgelegten Öffnungszeiten verkauft. Dieses Geschäftsmodell blieb über Jahrhunderte hinweg unangetastet. Mit Einführung von SB-Selbstbedienungsmärkten in den 1960er-Jahren, Selbstbedienungskassen ab den 1990er-Jahren und schliesslich der Webshops seit der Jahrtausendwende zerbröckelte diese sicher geglaubte Vorherrschaft von Marktplätzen aus „Stein und Mörtel“, Jahr für Jahr und Monat für Monat. Lieb gewonnene Gewohnheiten wurden mit rasant zunehmender Mobilität konfrontiert, zerlegt und führten zu zunehmend leeren Einkaufsstrassen in den Städten. Heute ist ein Leben ohne Home-Delivery nicht mehr denkbar. Das heisst also „Back to the roots“ eingefasst in neue Formen von Mobilität: Informationsflüsse statt Verkehrsflüsse

Geschäftsfelder rund um Standort und Mobilität sind seit der Geburtsstunde der BiCA Bestandteil unserer Genetik. Mit brennbaren Flüssigkeiten war damals wie heute schlecht zu hausieren. Stationäres Abzapfen an festgelegten Orten zu festgesetzten Zeiten erwies sich als belastbares Ertragsmodell. Das blieb es auch, bis unsere Tankautomaten in den 1960er-Jahren, gefolgt von unseren Selbstbedienungsautomaten in den 1990er-Jahren ihren Siegeszug antraten, also lange bevor E-Commerce die Bühne betrat. Wir betreiben nämlich schon seit über 50 Jahren „Always-on“ – vollintegriert mit elektronischem Zahlungsverkehr!

Die Kunst, aus Metall Mentales zu zaubern

Gegenwärtig durchbricht CiRRUS vor unser aller Augen seit über 50 Jahren entwickelte Geschäftsmodelle – und wieder einmal zerlegen wir uns disruptiv selbst: So, wie die Saat nur aufbricht, wenn sie sich dabei selbst zerstört, um Wachstum zu schaffen, haben wir unsere ausgereiften Automaten zerlegt und als „progressive Webservices“ zur Blüte gebracht.

Wir lösen physikalisch begreifbare Gerätschaften aus betonierten Unterbauten und legen sie als „Mobile Payment Service“ verwandelt zurück in Deine Hände. Laut Alan Turing, Wegbereiter der Künstlichen Intelligenz (KI), bedeutet KI, Automaten zu befähigen, Probleme zu lösen. Damit ist gemeint, beliebige Prozesse in endliche, wohldefinierte Einzelschritte zu algorithmisieren. Beispielsweise den Fluss eines Gebärdenspiels in die Einzelschritte „Fahren, „Achtung“ und „Halten“ zu zerlegen, um diese in Signalgaben „Rot-Gelb-Grün“ zu digitalisieren und hernach in wohldefinierte Abfolgen zu transformieren. Nun ist die „Intelligenz“ solcher Ampelautomaten übersichtlich, weil stark begrenzt. Folgerichtig sind keine schöpferischen Eingriffe erlaubt, um Einzelschritte hinzuzufügen oder die Abfolge der Phasen zu verändern.

Anders verhält es sich bei einem intelligenten Zusammenspiel von Tank- und Bezahlautomaten. Auch hier steuern Algorithmen die verschiedenen Automaten. Jedoch erschafft jede Koppelung von Automaten viele Möglichkeiten: So können Tankvorgang und Zahlungsvorgang jeweils in Einzelschritte zerlegt, digitalisiert und dann in einem neuen Zusammenspiel in ihren Abfolgen genau nach Deinen Wünschen kombiniert werden.

Eine völlig neue Welt des Tankens

Du möchtest beispielsweise, dass Dein Kunde seine Säule frei auswählt, mit seiner Tankung beginnt, währenddessen er schon ein Waschprogramm direkt an seiner Säule auswählen kann, dazu Mitteilungen über mögliche Wartezeiten bekommt, direkt das Waschproramm bezahlt und seinen Tisch im richtigen Zeitfenster in Deinem Bistro bestellt? Überhaupt kein Problem! Natürlich nimmt Dein Kunde noch die Rabatte für sein zugeschnittenes Sonderangebot mit, bevor er mit seinem Mobilgerät bequem und einfach alles zusammen bestellt und dann bezahlt. Schaut Dein Kunde die nächsten Male vorbei, wissen die Algorithmen schon deutlich mehr über seine Besuchsabläufe. Sie wissen beispielsweise, dass Dein Kunde in das Cluster derer gehört, die auf der linken Seite anfahren, ein bestimmtes Programm bevorzugen, weil schon zu 80 Prozent ausgewählt, zu 60 Prozent vorzugsweise links am Fenster sitzt, aber zu 100 Prozent Deine mexikanischen Tacos liebt, denn die bestellt er immer bei Dir. Vielleicht interessiert ihn daher heute die aktuelle „3 für 2“-Tequilla-Promo? Allerdings mag er überhaupt keine Push-Nachrichten empfangen. Wie wäre es mit einem Einspieler direkt an der Zapfsäule, während er tankt? Oder besser vor der Waschstrasse, da er dort heute etwas länger warten wird? Wie sieht nachher seine Umwandlungsrate aus? Welches Angebot hat er wann und wo angenommen? Wie und womit könntest Du ihn bei seinem nächsten Besuch überraschen?

Deine Grossmutter hätte das alles vielleicht noch halbwegs im Gedächtnis oder dank Papier und Bleistift wissen können. Du hast heute jedoch eine weitaus bessere Ausgangslage in Form Deiner digitalen Helferlein. Sie lernen von Dir und Deinen Kunden, Deinen Lieferanten und Deinen Wettbewerbern, Tag für Tag, Woche für Woche – immer schneller und immer mehr. Mit ihren erprobten Algorithmen helfen sie Dir, bessere Entscheidungen zu treffen – für Dich und für Deine Kunden. Das machen sie oft so gut, dass Du nicht mehr wissen wirst, ob ein Vorschlag von Deinem Team oder aus der Cloud kam. Unter dem Strich heisst das: Diese intelligent beseelten Automaten bewirken für Dich einen erheblichen Unterschied – und zwar nicht nur in Anschaffungs- und Betriebskosten, sondern vor allem in dem Bereich, auf den es heute ganz entscheidend ankommt: in Deiner Beziehung zu Deinen Kunden.

Hinter CiRRUS verbirgt sich das Social Media-Team der BiCA. Wir sammeln für Euch alle wichtigen, unterhaltsamen und alle aktuellen Informationen rund um CiRRUS.

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