Mobile Payment oder wie der Endkunde seine Autonomie zurückbekam

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Gläserner Kunde, vollständige Transparenz, Sicherheit von Daten: Automatisierter Datenaustausch birgt viele Vorteile. Aber mit jedem neuen Anwendungsfall werden die Stimmen lauter, die Datensicherheit fordern. Vor allem, wenn es um sensible Daten geht, wie beispielsweise beim Mobile Payment. Dabei gibt es Lösungen, bei denen die Kunden selbst entscheiden können, welche Daten sie preisgeben und welche nicht.

Das Smartphone steht immer mehr im Zentrum des Alltags. Wo wir auch hingehen, überall können wir über das Smartphone personalisierte Services in Anspruch nehmen. Das Device erkennt Muster, macht immer häufiger proaktiv Vorschläge, die uns das Leben erleichtern können. Das geht natürlich einher mit Daten, die im Hintergrund automatisiert abverlangt werden. Der Endkunde bekommt davon oft nichts mit. Da verwundert es nicht, dass der Widerstand immer grösser wird.

Endkunden wollen ihre Daten lieber für sich behalten

Mehr Daten und die sich durch Analyse ergebenden Erkenntnisse bieten Vorteile, bedeuten aber auch Verantwortung. Dir mag ein besseres Bild vom Kunden sehr verlockend erscheinen – Endkunden sind aber oftmals nicht glücklich über diese Art von Transparenz und wollen lieber ihre Daten für sich behalten. Wie können wir mit so etwas umgehen? Wie also kannst Du personalisierte Services anbieten, ohne zugleich die gesamte Lebensgeschichte eines Kunden abfragen zu müssen?

Das Thema „Bezahlen über das Smartphone“ ist in diesem Zusammenhang besonders heikel! Der Endkunde muss sensible und höchst personalisierte Daten hergeben, um einen Service nutzen zu können. Oftmals werden Daten erfragt, die nicht wirklich benötigt werden, aber ein umfängliches Bild vom Kunden verschaffen. Diese werden dann eingesetzt, um zusätzliche Services oder Produkte zu vertreiben, die Kunden mit ähnlichem Profil ebenfalls bezogen haben. Dieser Push-Verkauf kommt beim Kunden nicht immer gut an und kann dazu führen, dass er nicht nur den gewollten Kauf nicht tätigt, sondern auch zukünftig nichts bei Deinem Unternehmen kaufen möchte.

Autonome Kunden sind glückliche Kunden

Durch solche Praktiken können sich Kunden entmündigt fühlen. Das lässt sich umgehen! Du kannst Deinen Kunden glücklich machen und Dir einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Als Hersteller von Retail Business Solutions sind wir daher überzeugt, dass ein glücklicher Endkunde, der sich wertgeschätzt fühlt und dessen Bedürfnis nach Sicherheit, durch den angemessenen Umgang mit seinen Daten, respektiert wird, auch wiederkommt und Dir mehr Umsatz bringen kann.

Wie Du bereits lesen konntest, haben wir auf der EuroCIS für genau diese Kundenautonomie geworben. Unserer Überzeugung nach kannst Du Deinen Endkunden Services anbieten und die Entscheidung über die Daten ihnen selbst überlassen. Sie werden es Dir danken, denn Du gibst ihnen das, was kaum einer bietet: Freiheit und Autonomie. 

Mobile Payment neu gedacht

Wir haben mit unserer Mobile-Payment-Lösung genau diesen Weg gewählt. Aktuell testen wir die erste Phase, also mobiles Bezahlen an der Tankstelle. Dabei haben wir folgendes Szenario vor Augen:

Ein Kunde kommt an die Tankstelle und will tanken. Der Shop ist aber überfüllt, da nicht nur Tankkunden anstehen, sondern auch Passanten, die beispielsweise ein paar Snacks kaufen wollen. Soll er nun weiter fahren an eine Tankstelle, die weniger besucht ist? Du würdest so einen Kunden und mit ihm auch Umsatz verlieren. Warum ihm also nicht die Möglichkeit geben, zu tanken und mobil zu bezahlen?

Der Kunde wählt einfach die Zapfsäule aus, an der er tanken möchte, tankt und bezahlt. As easy as that … Und für diesen Prozess muss er sich nicht registrieren oder irgendwo anmelden und seine Lebensgeschichte offenbaren. Er will doch nur tanken und Du willst den Umsatz – und das geht.

Das klingt für Dich nach einem Tankautomaten? Vollkommen richtig! Das ist der virtuelle Tankautomat. Nur dass der Endkunde diesen immer bei sich hat. Der Prozess und das Bedürfnis ist ob beim Tankautomaten oder aber im Bereich Mobile Payment das gleiche. Nur die Erscheinungsform ist eine andere.

Tell me more: Wie funktioniert das?

Wir haben uns für den Weg einer Progressive Web App entschieden. Das bedeutet, dass die Funktionen in einem Browser abrufbar sind und nicht in einer herkömmlichen App. Der Vorteil in unserem Szenario ist, dass der Endkunde keine App herunterladen und eben ganz wichtig, sich nicht registrieren muss.

Nutzt der Endkunde zum ersten Mal unsere Mobile-Payment-Lösung, muss er aber trotzdem irgendwie zu dieser Funktion kommen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst einen QR-Code auf die Zapfsäule kleben oder ihm die URL über einen Newsletter senden oder auf den Kassenbon drucken für das nächste Mal …

Wenn Du Dich für den QR-Code an der Zapfsäule entschieden hast, dann muss der Endkunde diesen nur noch mit seinem Smartphone scannen und kommt schon auf die Seite mit unserer Mobile-Payment-Lösung. Dann geht es nur noch darum, die Zapfsäule zu wählen und nach dem Tanken zu bezahlen. Und hier hat er nun die Wahl, nach der jeder Endkunde verlangt: Wenn er anonymer Tankkunde bleiben möchte, wählt er die Bezahlvariante, die ihm am ehesten entspricht. Möchte er aber seine Daten hinterlegen, weil er sich mehr Vorteile davon verspricht (Stichwort personalisierte Promotionen), so kann er sich schnell und bequem registrieren. Das macht für Endkunden mit Geschäftswagen Sinn, denn dann können sie vergangene Tankungen für die Abrechnung einsehen und vieles mehr.

Wenn er sich nicht registriert, hast Du zwar keine Daten, aber Du hast andere Vorteile:

  • Zufriedene Kunden, die bequeme, schnelle Lösungen schätzen
  • Mehr Umsatz möglich durch Abgreifen von Kunden
  • Real-Time-Daten der Tankungen und des Umsatzes
  • Keine Hardware nötig
  • Updates gehen schnell und ohne Verzögerungen
  • Keine Sorgen wegen Datensicherheit
  • Schneller Durchsatz von Endkunden, die nur tanken möchten
  • Schnelle Erweiterungen um neue Funktionen

Auf die Eins folgt die Zwei

Mit diesem vorgestellten Use Case testen wir aktuell die erste Phase dieser Lösung. Phase zwei ist bereits geplant. Aber wir beschränken uns nicht nur auf das Tanken. Diese Lösung wird überall dort einzusetzen sein, wo der Endkunde etwas bezieht und autonom darüber entscheiden möchte, was mit seinen Daten passiert.

Wir sehen die Zukunft in der Autonomie und Zufriedenheit der Endkunden – Du auch?

Hinter CiRRUS verbirgt sich das Social Media-Team der BiCA. Wir sammeln für Euch alle wichtigen, unterhaltsamen und alle aktuellen Informationen rund um CiRRUS.

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